Menü

Rückblick

25.06.2020 18:00 Uhr
Der Vortrag "Zwischen Ehrung und Dokumentation: Das Goldene Buch der Hansestadt Lübeck" findet nicht statt!
Vortrag
Prof. Dr. Gerhard Ahrens
Vortragssaal Mühlendamm 1-3 Parterre

Der Vortrag ist abgesagt!

1939 lässt die Hansestadt Lübeck ein „Goldenes Buch“ anfertigen, in das prominente Gäste der Kommune sich eintragen dürfen. Die bis Kriegsende beschriebenen Blätter sind später herausgenommen, vielleicht sogar vernichtet worden. Vor wenigen Jahren lieferte das Rathaus zwei vollgeschriebene Bände an das Archiv der Hansestadt Lübeck ab. Diese repräsentative Dokumentation eines halben Jahrhunderts Lübecker Stadtgeschichte soll anhand ausgewählter Einträge vorgestellt werden: ernst und heiter, besinnlich oder witzig. Bundespräsidenten, Diplo-maten oder Politiker, nordische Filmschaffende, Preisträger, Künstler und Schriftsteller geben sich ein Stelldichein. Natürlich auch Thomas Mann oder Prinz Charles und Diana – jeder Zuhörer wird in die Vergangenheit unserer Kommune eintauchen.

mehr erfahren
11.06.2020 18:00 Uhr
Der Vortrag "Mit dem Dampfschiff ins Grüne": Ausflüge vom Holstentor nach Israelsdorf, Gothmund und ins Lustholz" findet nicht statt!
Vortrag
Marlis Zahn, Lübeck
Vortragssaal Mühlendamm 1-3, Parterre

Der Vortrag ist abgesagt!

1876 übernahm Henry Koch, späterer Besitzer der Koch’schen Schiffswerft, die gesamte Fahrgastschifffahrt auf der Trave. Das Unternehmen expandierte zügig: Das Fahrgebiet, das die Trave mit Schwartau, Israelsdorf und Travemünde umfasste, wurde flussaufwärts und bis hin zu den Ostseebädern erweitert. Neue Schiffslinien und Anlegestellen entlang der Trave entstanden. Elf Fahrgast-Dampfschiffe verkehrten im dichten Fahrplan und wurden als öffentliches Nahverkehrsmittel von der Lübecker Bevölkerung  gern genutzt, um in die beliebten Ausflugsziele im Grünen zu kommen.
Der sich entwickelnde Eisen- und Straßenbahnverkehr blieb jedoch nicht ohne Folgen für die Trave-Dampfschifffahrt. Henry Koch zog sich 1883 aus dem Fahrgastgeschäft zurück. Nachfolgende Schiffslinienbetreiber standen bei der Gewinnung von Fahrgästen mitunter im harten Konkurrenzkampf zueinander. Auch die vom Schiffsverkehr profitierende Ausflugsgastronomie in Israelsdorf und Gothmund war vom Verkehrswandel betroffen; die dortigen Anlegestellen wurden bald nicht mehr nicht fahrplanmäßig angelaufen.

mehr erfahren
06.06.2020 11:00 Uhr
Die Exkursion ins Lauenburgische findet nicht statt!
Exkursion
Leitung: Prof. Dr. Manfred Gläser
Treffpunkt: Ansverus-Kreuz bei Ratzeburg (beim Jugendzeltplatz)

Die Exkursion ist abgesagt!

mehr erfahren
28.05.2020 18:00 Uhr
Der Vortrag "Kauffrauen in Lübeck gegen Ende des 15. Jahrhunderts" findet nicht statt!
Vortrag
Prof. Dr. Harm von Seggern, CAU Kiel
Vortragssaal Mühlendamm 1-3 Parterre

Der Vortrag ist abgesagt!

Kauffrauen sind eine interessante Erscheinung des spätmittelalterlichen Wirtschaftslebens. Bereits die ältere Rechts- und Kulturgeschichtsforschung des 19. Jahrhunderts widmete ihnen Aufmerksamkeit, von noch größerer Bedeutung sind sie für die Sozialgeschichte der Frauen, wie sie seit etwa 1970/80 betrieben wird. In diesem Vortrag sollen Ergebnisse eines größeren personengeschichtlichen Forschungsprojekts vorgestellt werden, die es erlauben, nicht nur die allgemeinen Kennzeichen dieses rechtlichen Typs der Frauen zu skizzieren, sondern auch einzelne Kauffrauen vorzustellen und der Frage nachzugehen, wie viele Kauffrauen es überhaupt gegeben hat.

mehr erfahren
09.05.2020 16:00 Uhr
Der Vortrag "75 Jahre Kriegsende in Lübeck. Unbekanntes und Vergessenes in Texten und Fotos" findet nicht statt!
Vortrag
Dr. Jan Zimmermann und Dr. Jan Lokers, Lübeck
Audienzsaal im Rathaus

Der Vortrag ist abgesagt!

mehr erfahren
26.03.2020 18:30 Uhr
Der Vortrag "Junge Denkmale in Lübeck von der Nachkriegszeit bis heute" findet nicht statt!
Vortrag
Dr. Irmgard Hunecke und Dipl.-Ing. Christoph Wojtkiewicz, Abt. Denkmalpflege der Hansestadt Lübeck
Vortragssaal Mühlendamm 1-3 Parterre

Der Vortrag findet nicht statt!

mehr erfahren
26.03.2020 17:00 Uhr
Die Jahresmitgliederversammlung findet nicht statt!
Mitgliederversammlung
Vortragssaal Mühlendamm 1-3 Parterre

Die Jahresmitgliederversammlung am 26. März 2020 findet nicht statt!

mehr erfahren
12.03.2020 18:00 Uhr
"Bester Schutz gegen die Sozialdemokratie"? - Gemeinnütziger Wohnungsbau in Lübeck 1861-1918
Buchvorstellung
Dr. Meike Kruse, Lübeck
Archiv der Hansestadt Lübeck, Mühlendamm 1-3, Lesesaal IV. Stock (Fahrstuhl)

Wohnungsnot und Mietwucher sind keine neuen Phänomene: Erstmals Mitte des 19. Jahrhunderts wurden sie als eine der negativen Folgen der Industrialisierung in Westeuropa kontrovers diskutiert. Der gemeinnützige Wohnungsbau entwickelte sich auch in Lübeck zu einer praktikablen Lösung:

Zwischen 1861 und 1918 gründeten wohlhabende Lübecker Bürger vier gemeinnützige Unternehmen mit dem Ziel, für Arbeiter günstige und gut ausgestattete Eigenheime und Mietwohnungen zu errichten. Denn diese galten als „bester Schutz gegen die Sozialdemokratie“, als Instrument zur Integration der sich zunehmend politisierenden „Proletarier“ in die „bürgerliche Gesellschaft“.

Das vorzustellende Buch informiert über die sozial- und wirtschaftsgeschichtlichen Zusammenhänge und die architekturhistorischen Aspekte der ersten Phase des gemeinnützigen Wohnungsbaus in Lübeck. Dessen Einflüsse auf die Stadtentwicklung und das heutige Stadtbild werden aufgezeigt.

mehr erfahren
06.03.2020 19:00 Uhr
Klosterbuch Schleswig-Holstein und Hamburg. Klöster, Stifte und Konvente von den Anfängen bis zur Reformation
Buchvorstellung
Prof. Dr. Oliver Auge, Dr. Katja Hillebrand, Dr. Albrecht Weiland
Domgemeindehaus, Mühlendamm 2-6, 23552 Lübeck

Nach zehnjähriger Forschungszeit ist im Oktober 2019 das

Klosterbuch Schleswig-Holstein und Hamburg.
Klöster, Stifte und Konvente von den Anfängen bis zur Reformation


als zweibändiges Buch erschienen.

Auf insgesamt 1.600 Seiten mit über 1.088 zumeist farbigen Abbildungen und neustem Kartenmaterial sind die aktuellen Forschungsergebnisse zu den monastischen Institutionen unseres Bundeslandes zusammengetragen.
Die Lübecker Niederlassungen sind auf 390 Seiten mit neusten Fotografien, Grundrissen und Kartenmaterial behandelt.

Es wird Herr Dr. Albrecht Weiland vom Verlag Schnell und Steiner ein Grußwort halten. Herr Prof. Dr. Oliver Auge und Frau Dr. Katja Hillebrand werden als Herausgeber Einblicke in das Entstehen des Buches geben und neuste Erkenntnisse zu den Lübecker Niederlassungen vorstellen. Ein kleiner Umtrunk wird die Veranstaltung beenden.


mehr erfahren
05.03.2020 18:00 Uhr
Carl Mühlenpfordts (1878-1944) Neue Zeitkunst - Reformarchitektur und Hochschullehre im frühen 20. Jh.
Vortrag
Prof. i.V. Dr. Olaf Gisbertz, FH Dortmund (Geschichte und Theorie von Architektur und Stadt)
Vortragssaal Mühlendamm 1-3 Parterre

Carl Mühlenpfordt (1878-1944) hatte bereits seine Spuren in Lübeck hinterlassen, bevor er 1914 an das Braunschweiger Polytechnikum berufen wurde. Er reformierte die Architekturfakultät  zu einer bekannten Ausbildungsstätte, die später durch das Netzwerk seiner Schüler als „Braunschweiger Schule“ für Furore sorgte.

Heute ist der Architekt und Hochschullehrer, der mit Verve – abseits vom programmatischen Bauhaus , aber getragen von Kontinuitätsglauben und Reformwillen – eine „Neue Zeitkunst“ für Kaiserzeit und Weimarer Republik einforderte, weitgehend unbekannt.

Der Vortrag von Olaf Gisbertz versucht eine vielschichtige Kontextualisierung zur Einordnung von Leben und Werk des Architekten. Dabei werden Aspekte der Reformarchitektur und Lebensreform genauso wie Fragen zur Stimmungslage der Reformarchitekten im frühen 20. Jahrhunderts erörtert. Der Blick auf Mühlenpfordt verweist schließlich auf die Aktualität seiner Suche nach Identität der gebauten Umwelt in gegenwärtigen Debatten um die Stadt und Architektur der Zukunft.

mehr erfahren
27.02.2020 18:00 Uhr
Buchvorstellung und Vortrag von Frau Jäschke M.A. fallen leider aus!
Buchvorstellung
Frau Julia Jäschke M.A., Lübeck
Vortragssaal Mühlendamm 1-3, Parterre

Buchvorstellung und Vortrag von Frau Jäschke M.A. fallen leider aus!

mehr erfahren
06.02.2020 18:00 Uhr
Neues Bauen in Lübeck vor 1914
Vortrag
Prof. Dr.-Ing. Joachim P. Heisel, Lübeck
Museum Behnhaus/Drägerhaus, Königstraße 9-11

Im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts mehrten sich die kritischen Stimmen zu den baulichen Entwicklungen der Gründerzeit. Auch in Lübeck beginnt die Suche nach neuen, aus der lokalen Tradition erwachsenen architektonischen und städtebaulichen Lösungen.
Der Vortrag von Herrn Prof. Heisel wird uns anhand von Beispielen die Konzepte und realen Umsetzungen dieser Reformarchitektur näher bringen.

Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Behnhaus/Drägerhaus.


mehr erfahren
23.01.2020 18:00 Uhr
"Wenn Wind und Wetter dienen" - Winter- und Eisseefahrt auf der Ostsee
Vortrag
Dr. Sylvina Zander, Bad Oldesloe
Europäisches Hansemuseum, An der Untertrave 1, 23552 Lübeck, Saal "La Rochelle"

Wenn sich im Winter Eis auf den Flüssen und dem Meer bildete, bedeutete dies Stillstand, der sich über Monate hinziehen konnte. In den Jahren zwischen 1763 und 1860 gab es eine Kaltphase mit erhöhter Eiswinterstrenge, in der die Ostsee nicht nur an den küstennahen Bereichen gefror, sondern die Eisdecke sich weit darüber hinaus erstreckte. Dies hatte auch erhebliche Folgen für die Schifffahrt.
Während im Mittelalter noch die Regel herrschte, die Seefahrt zwischen dem 11. November und dem 22. Februar ruhen zu lassen, galt dies für das 18. und 19. Jh. nicht mehr.
Im Mittelpunkt stehen Lübecker Schiffe und ihre Schicksale in den kalten Wintern des sogenannten Daltonminimums.


Eine Kooperationsveranstaltung von VLGA, Hansemuseum, Schiffergesellschaft zu Lübeck, Nautischer Verein Lübeck e.V. und Verein der Kapitäne und Schiffsoffiziere zu Lübeck e.V.

Eintritt frei, Anmeldung erwünscht unter invitation@hansemuseum.eu oder 0451 80 90 99 0


mehr erfahren
12.12.2019 18:00 Uhr
Reise ins Vergessen. Jacopo Tintorettos Auferweckung des Lazarus (1576) in der Katharinenkirche
Vortrag
Anna Lena Frank M.A., Hamburg/München
Museumsquartier St. Annen, Remter, St. Annen-Straße 15

Zur Katharinenkirche gehört seit nunmehr 441 Jahren ein Werk des italienischen Künstlers Jacopo Tintoretto, umgeben von einem mächtigen Rahmen. Als herausragendes internationales Kunstwerk nimmt es fern der venezianischen Heimat des Künstlers in der Kunst- und Handelsmetropole Lübeck eine ähnliche Stellung ein wie das etwa 100 Jahre zuvor (1491) entstandene Passionsretabel von Hans Memling. Es beweist einmal mehr die international weitgefächerte Verknüpfung der Hansestadt und ihrer Bürger und gibt dabei so manches Rätsel auf.

mehr erfahren
28.11.2019 18:00 Uhr
"Hier in Lübeck ist schön..." - Edvard Munch und Deutschland
Vortrag
Doktorand Steven Reiss, Göttingen
Museum Behnhaus-Drägerhaus, Königstraße 9-11

Wohl fast jeder kennt das Gemälde „Der Schrei“ des norwegischen Malers und Grafikers Edvard Munch (1863 - 1944). Munch gilt als Bahnbrecher für die expressionistische Richtung in der Malerei der Moderne.
Während der Ausstellung in Berlin Unter den Linden (1893) präsentierte Munch das erste Mal eine Reihe seiner Gemälde als eine narrative Folge unter dem Namen „Studie zu einer Serie: Die Liebe“. Dort zeigte er auch mehrere Zeichnungen, die als zusammengehörig mit „Ein Menschenleben“ betitelt waren und einen Teil der Kindheits-, Liebes- und Angstmotive darstellten. Sie können als frühes Bindeglied zwischen seinen literarischen Aufzeichnungen und Gemälden gelten.
In der Zeit nach 1902, dem Beginn von Munchs zweitem, großen Deutschlandaufenthalt und dem erstmaligen Ausstellen einer Serie als „Lebensfries“ in der Berliner Secession, ergibt sich ein Bruch in Munchs Arbeitsweise. Dieser Bruch lässt sich durch sein Umfeld und die Beziehung zu seinen großen Förderern erklären, zu denen auch der Lübecker Augenarzt Maximilian Linde zu rechnen ist.
Die große Bedeutung Deutschlands für Edvard Munch liegt nicht nur in der finanziellen Unterstützung seiner Mäzene und guten Freunde. Es sind auch nicht nur die Aufträge und Einblicke in den Kunsthandel, die Munch durch deren Vermittlung erhielt. Vielmehr sind es die seelisch-moralische Förderung und die Hilfe bei der Entwicklung kunsttheoretischer Ideen während Munchs Aufenthalten in Deutschland. Vor allem an Lübeck erinnerte er sich nach eigenen Aussagen immer wieder mit Wehmut zurück. Die Jahre, die der Künstler dort ab 1902 verbrachte, regten ihn an, seinen zunächst als abgeschlossen gedachten „Lebensfries“ und somit nahezu sein gesamtes Schaffen neu auf- und umzuarbeiten.
Eine Kooperationsveranstaltung des Museums Behnhaus Drägerhaus, des Vereins für Lübeckische Geschichte und Altertumskunde und des Archivs der Hansestadt Lübeck.


mehr erfahren
14.11.2019 18:00 Uhr
Kopf ab oder Geld! Totschlag, Strafe und Sühne im spätmittelalterlichen Lübeck
Vortrag
Dr. Kilian Baur M.A., München
Archiv der Hansestadt Lübeck, Mühlendamm 1-3, Lesesaal (IV. Stock)

Hängen, Köpfen, Rädern – das Gruselkabinett körperlicher Strafen ist in populären Vorstellungen vom „finstren“ Mittelalter fest verankert. Der Vortrag widmet sich einer weniger bekannten Alternative, die sich im Fall von Totschlagsdelikten bot: der Sühne. Durch diese wurde mittels Geldzahlungen und anderer Leistungen ein Ausgleich zwischen Opfer- und Täterseite hergestellt.

mehr erfahren
07.11.2019 18:00 Uhr
Archäologie in Lübeck im Jahr 2018: Funde und Auswertung
Vortrag
Dr. Dirk Rieger, Lübeck
Archiv der Hansestadt Lübeck, Mühlendamm 1-3, Vortragssaal (Parterre)

Der Referent, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bereichs Archäologie der Hansestadt Lübeck, berichtet über Funde und Auswertung derselben im vergangenen Jahr.

mehr erfahren
28.10.2019 15:00 Uhr
"Warum der Kohlmarkt 'Kohlmarkt' heißt": die überarbeitete Neuauflage des vergriffenen Straßennamenlexikons
Buchvorstellung
Frau Senatorin Kathrin Weiher, Dr. Michael Platzköster, Archivdirektor Dr. Jan Lokers
Archiv der Hansestadt Lübeck, Mühlendamm 1-3, Vortragssaal (Parterre)

Das beliebte Straßennamenlexikon ist seit längerem vergriffen und im Buchhandel nicht mehr erhältlich. Nun wurde es von Karl-Ernst Sinner in Zusammenarbeit mit dem Archiv der Hansestadt Lübeck überarbeitet und ergänzt.


• Grußwort: Frau Senatorin Weiher
• Grußwort des Verlags: Dr. Michael Platzköster, Verlagsleitung Schmidt-Römhild
• Einführung in das Thema und das Buch: Dr. Jan Lokers

Das Lexikon kann nach der Veranstaltung zum Vorbestellpreis von € 19,80 erworben werden (regulär danach 23,80 €). Denken Sie daran: Bald ist Weihnachten!


Eine Veranstaltung des Vereins für Lübeckische Geschichte und Altertumskunde in Kooperation mit dem Archiv der Hansestadt Lübeck



mehr erfahren
24.10.2019 18:00 Uhr
"Nicht über die Orte hinweggehen". Die Rolle der Gestapozentralen in Hamburg und Lübeck für das heutige Erinnern an die Verbrechen des NS-Regimes
Vortrag
Dr. Wolfgang Kopitzsch, Hamburg
Willy-Brandt-Haus, Königstraße 21

Der Historiker Wolfgang Kopitzsch unterrichtete von 1979 bis 2009 an der Hamburger Polizeischule zuletzt als Leiter der Landespolizeischule. Von 2009-2012 war er Bezirksamtsleiter in Hamburg-Nord und bis zum Erreichen der Altersgrenze 2014 Polizeipräsident der Freien und Hansestadt Hamburg. Seine Recherchen zur NS-Geschichte der Polizei in Norddeutschland waren in verschiedenen Ausstellungen zu sehen. In Lübeck wurde 2002 seine Ausstellung zur Geschichte des Polizeibataillons 307 und den Einsatz dieser Lübecker Einheit während des Zweiten Weltkriegs gezeigt.

Wolfgang Kopitzsch wird in seinem Vortrag sowohl die Rolle der Gestapozentralen in Hamburg und Lübeck darstellen als auch über die aktuelle Auseinandersetzung über den Verkauf und die neue Nutzung des Stadthauses in Hamburg berichten. Hier ist geplant, bei über 90 000 qm Fläche insgesamt für die Erinnerung an eine der größten Terror- und Unterdrückungszentralen im Deutschen Reich, die auch für den gesamten Wehrkreis X (Schleswig-Holstein mit Lübeck, Hamburg, Nord-Hannover, große Teile des Gaus Weser-Ems und Bremen) zuständig war, ca. 50 qm an Ausstellungsfläche in einer Buchhandlung mit Cafe vorzusehen. Gewisse Parallelen zum Zeughaus in Lübeck lassen sich durchaus ziehen.

In Kooperation mit dem Willy-Brandt-Haus Lübeck und der Initiative „Zeit des Erinnerns“ .


mehr erfahren