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Rückblick

18.02.2021 18:00 Uhr
Getragen von Liebe zur Vaterstadt und ihrer Kunst: Der Erwerb des Behnschen Hauses vor 100 Jahren
Vortrag
Dr. Alexander Bastek
keine Präsenzveranstaltung, nur Onlinevortrag, der Link wird spätestens am Veranstaltungstag hier bekanntgegeben

Der Verein für Lübeckische Geschichte feiert seinen 200. Geburtstag 1821-2021

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Öffentliche Vortragsreihe, Teil 2

Am 7. Februar 1921 erwarb der Lübecker Staat das in der Königstraße 11 gelegene sogenannte Behnsche Haus und Carl Georg Heise richtete dort ein Museum ein. Die teils kuriosen 
Umstände dieser Erwerbung sind bislang nicht näher beleuchtet worden.

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21.01.2021 18:00 Uhr
Anfänge und Höhepunkt der Lübecker Archäologie in den letzten 200 Jahren
Vortrag
Doris Mührenberg M.A.
keine Präsenzveranstaltung, nur Onlinevortrag

Der Verein für Lübeckische Geschichte feiert seinen 200. Geburtstag 1821-2021

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Öffentliche Vortragsreihe, Teil 1

Seit dem 18. Jahrhundert gab es in Lübeck ein großes Interesse an historischen Altertümern. In den Ausgrabungen der Megalithgräber Waldhusen und Blankensee oder auch der slawischen Siedlung Alt Lübeck sehen wir die Anfänge der Lübecker Archäologie. Eine Forschung, die mit großem Erfolg bis heute fortgeführt wird.

 

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12.03.2020 18:00 Uhr
"Bester Schutz gegen die Sozialdemokratie"? - Gemeinnütziger Wohnungsbau in Lübeck 1861-1918
Buchvorstellung
Dr. Meike Kruse, Lübeck
Archiv der Hansestadt Lübeck, Mühlendamm 1-3, Lesesaal IV. Stock (Fahrstuhl)

Wohnungsnot und Mietwucher sind keine neuen Phänomene: Erstmals Mitte des 19. Jahrhunderts wurden sie als eine der negativen Folgen der Industrialisierung in Westeuropa kontrovers diskutiert. Der gemeinnützige Wohnungsbau entwickelte sich auch in Lübeck zu einer praktikablen Lösung:

Zwischen 1861 und 1918 gründeten wohlhabende Lübecker Bürger vier gemeinnützige Unternehmen mit dem Ziel, für Arbeiter günstige und gut ausgestattete Eigenheime und Mietwohnungen zu errichten. Denn diese galten als „bester Schutz gegen die Sozialdemokratie“, als Instrument zur Integration der sich zunehmend politisierenden „Proletarier“ in die „bürgerliche Gesellschaft“.

Das vorzustellende Buch informiert über die sozial- und wirtschaftsgeschichtlichen Zusammenhänge und die architekturhistorischen Aspekte der ersten Phase des gemeinnützigen Wohnungsbaus in Lübeck. Dessen Einflüsse auf die Stadtentwicklung und das heutige Stadtbild werden aufgezeigt.

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06.03.2020 19:00 Uhr
Klosterbuch Schleswig-Holstein und Hamburg. Klöster, Stifte und Konvente von den Anfängen bis zur Reformation
Buchvorstellung
Prof. Dr. Oliver Auge, Dr. Katja Hillebrand, Dr. Albrecht Weiland
Domgemeindehaus, Mühlendamm 2-6, 23552 Lübeck

Nach zehnjähriger Forschungszeit ist im Oktober 2019 das

Klosterbuch Schleswig-Holstein und Hamburg.
Klöster, Stifte und Konvente von den Anfängen bis zur Reformation


als zweibändiges Buch erschienen.

Auf insgesamt 1.600 Seiten mit über 1.088 zumeist farbigen Abbildungen und neustem Kartenmaterial sind die aktuellen Forschungsergebnisse zu den monastischen Institutionen unseres Bundeslandes zusammengetragen.
Die Lübecker Niederlassungen sind auf 390 Seiten mit neusten Fotografien, Grundrissen und Kartenmaterial behandelt.

Es wird Herr Dr. Albrecht Weiland vom Verlag Schnell und Steiner ein Grußwort halten. Herr Prof. Dr. Oliver Auge und Frau Dr. Katja Hillebrand werden als Herausgeber Einblicke in das Entstehen des Buches geben und neuste Erkenntnisse zu den Lübecker Niederlassungen vorstellen. Ein kleiner Umtrunk wird die Veranstaltung beenden.


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05.03.2020 18:00 Uhr
Carl Mühlenpfordts (1878-1944) Neue Zeitkunst - Reformarchitektur und Hochschullehre im frühen 20. Jh.
Vortrag
Prof. i.V. Dr. Olaf Gisbertz, FH Dortmund (Geschichte und Theorie von Architektur und Stadt)
Vortragssaal Mühlendamm 1-3 Parterre

Carl Mühlenpfordt (1878-1944) hatte bereits seine Spuren in Lübeck hinterlassen, bevor er 1914 an das Braunschweiger Polytechnikum berufen wurde. Er reformierte die Architekturfakultät  zu einer bekannten Ausbildungsstätte, die später durch das Netzwerk seiner Schüler als „Braunschweiger Schule“ für Furore sorgte.

Heute ist der Architekt und Hochschullehrer, der mit Verve – abseits vom programmatischen Bauhaus , aber getragen von Kontinuitätsglauben und Reformwillen – eine „Neue Zeitkunst“ für Kaiserzeit und Weimarer Republik einforderte, weitgehend unbekannt.

Der Vortrag von Olaf Gisbertz versucht eine vielschichtige Kontextualisierung zur Einordnung von Leben und Werk des Architekten. Dabei werden Aspekte der Reformarchitektur und Lebensreform genauso wie Fragen zur Stimmungslage der Reformarchitekten im frühen 20. Jahrhunderts erörtert. Der Blick auf Mühlenpfordt verweist schließlich auf die Aktualität seiner Suche nach Identität der gebauten Umwelt in gegenwärtigen Debatten um die Stadt und Architektur der Zukunft.

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27.02.2020 18:00 Uhr
Buchvorstellung und Vortrag von Frau Jäschke M.A. fallen leider aus!
Buchvorstellung
Frau Julia Jäschke M.A., Lübeck
Vortragssaal Mühlendamm 1-3, Parterre

Buchvorstellung und Vortrag von Frau Jäschke M.A. fallen leider aus!

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06.02.2020 18:00 Uhr
Neues Bauen in Lübeck vor 1914
Vortrag
Prof. Dr.-Ing. Joachim P. Heisel, Lübeck
Museum Behnhaus/Drägerhaus, Königstraße 9-11

Im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts mehrten sich die kritischen Stimmen zu den baulichen Entwicklungen der Gründerzeit. Auch in Lübeck beginnt die Suche nach neuen, aus der lokalen Tradition erwachsenen architektonischen und städtebaulichen Lösungen.
Der Vortrag von Herrn Prof. Heisel wird uns anhand von Beispielen die Konzepte und realen Umsetzungen dieser Reformarchitektur näher bringen.

Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Behnhaus/Drägerhaus.


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23.01.2020 18:00 Uhr
"Wenn Wind und Wetter dienen" - Winter- und Eisseefahrt auf der Ostsee
Vortrag
Dr. Sylvina Zander, Bad Oldesloe
Europäisches Hansemuseum, An der Untertrave 1, 23552 Lübeck, Saal "La Rochelle"

Wenn sich im Winter Eis auf den Flüssen und dem Meer bildete, bedeutete dies Stillstand, der sich über Monate hinziehen konnte. In den Jahren zwischen 1763 und 1860 gab es eine Kaltphase mit erhöhter Eiswinterstrenge, in der die Ostsee nicht nur an den küstennahen Bereichen gefror, sondern die Eisdecke sich weit darüber hinaus erstreckte. Dies hatte auch erhebliche Folgen für die Schifffahrt.
Während im Mittelalter noch die Regel herrschte, die Seefahrt zwischen dem 11. November und dem 22. Februar ruhen zu lassen, galt dies für das 18. und 19. Jh. nicht mehr.
Im Mittelpunkt stehen Lübecker Schiffe und ihre Schicksale in den kalten Wintern des sogenannten Daltonminimums.


Eine Kooperationsveranstaltung von VLGA, Hansemuseum, Schiffergesellschaft zu Lübeck, Nautischer Verein Lübeck e.V. und Verein der Kapitäne und Schiffsoffiziere zu Lübeck e.V.

Eintritt frei, Anmeldung erwünscht unter invitation@hansemuseum.eu oder 0451 80 90 99 0


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