Programm
Lübeck war zu Beginn des 13. Jahrhunderts unter der Herrschaft König Waldemars II. von Dänemark zu einer regelrechten Boomtown an der südlichen Ostsee aufgestiegen. In dieser Zeit wurden die Weichen für die spätere Vormachtstellung der Hanse in materiellen Aspekten geschaffen. Einige dieser verborgenen Kulturschätze sind durch die Archäologie und Denkmalpflege der Hansestadt Lübeck zugänglich und sollen in dem Beitrag beleuchtet werden.
Eine Veranstaltung des VLGA im Rahmen der Vortragsreihe zu 800 Jahren Reichsfreiheitsbrief „Ziemlich viel Freiheit“ – Stadt und Städtische Autonomie 1226-2026 (in Kooperation mit: Archiv der Hansestadt Lübeck, Europäisches Hansemuseum, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Die Gemeinnützige).
Im Vortrag soll die Baugeschichte des Rathauses im Spiegel der Reichsfreiheitserlangung beleuchtet werden. Lassen sich bauliche oder künstlerische Spuren als Zeugnisse dieses für Lübeck bedeutenden Geschichtsereignisses im Rathaus ausmachen und wenn ja, an welcher Stelle?
Eine Veranstaltung des VLGA im Rahmen der Vortragsreihe zu 800 Jahren Reichsfreiheitsbrief „Ziemlich viel Freiheit“ – Stadt und Städtische Autonomie 1226-2026 (in Kooperation mit: Archiv der Hansestadt Lübeck, Europäisches Hansemuseum, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Die Gemeinnützige).
Die mittelalterliche Metropole Lübeck besaß nicht nur Anziehungskraft für auswärtige Handwerker und Kaufleute, sondern auch für Personen, die sich in prekären Lebensumständen wiederfanden. Der Vortrag beleuchtet die rechtliche und soziale Situation von Randgruppen in der Stadt, den Umgang mit Hunger, Kälte, sozialer Ausgrenzung wie auch den Maßnahmen zur Linderung.
Eine Veranstaltung des VLGA im Rahmen der Vortragsreihe zu 800 Jahren Reichsfreiheitsbrief „Ziemlich viel Freiheit“ – Stadt und Städtische Autonomie 1226-2026 (in Kooperation mit: Archiv der Hansestadt Lübeck, Europäisches Hansemuseum, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Die Gemeinnützige).
Der Status als freie Stadt ermöglichte es Lübeck nicht nur, seine herausragende Stellung als Vorort der Hanse zu erlangen und sich im Reichsgefüge zu behaupten, sondern bot auch den Raum für eine einzigartige Entwicklung der inneren Verhältnisse. Bürger und Rat lenkten gemeinsam das Schicksal der Stadt und wirkten weit überregional als Vorbild. Der Vortrag bietet einen Überblick über die nicht immer konfliktfreie Verfassungsentwicklung Lübecks von 1181/1226 bis 1937.
Eine Veranstaltung des VLGA im Rahmen der Vortragsreihe zu 800 Jahren Reichsfreiheitsbrief „Ziemlich viel Freiheit“ – Stadt und Städtische Autonomie 1226-2026 (in Kooperation mit: Archiv der Hansestadt Lübeck, Europäisches Hansemuseum, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Die Gemeinnützige).
Der Vortrag widmet sich der systematischen Analyse der diplomatischen Präsenz der Stadt Lübeck im frühneuzeitlichen Europa. Im Zentrum der Untersuchung steht die Funktion Lübecks als einflussreicher Akteur innerhalb der komplexen europäischen Machtordnung.
Eine Veranstaltung des VLGA im Rahmen der Vortragsreihe zu 800 Jahren Reichsfreiheitsbrief „Ziemlich viel Freiheit“ – Stadt und Städtische Autonomie 1226-2026 (in Kooperation mit: Archiv der Hansestadt Lübeck, Europäisches Hansemuseum, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Die Gemeinnützige).
Im Mittelpunkt steht der Gewerkschafter, Publizist und Lübecker Gastwirt Theodor Schwartz (1841-1922). Ihm gelang es erstmals im Jahr 1890 ein Reichstagsmandat zu erringen. Die Lübecker Sozialdemokratie konnte mit ihm als Spitzenkandidaten alle Reichstagswahlen zwischen 1898 und 1918 für sich entscheiden. Thematische Schwerpunkte des Vortrags sind die Darstellung der Wahlkämpfe der 1890er Jahre im Spiegel der Lübecker Presse sowie die parlamentarische Tätigkeit von Theodor Schwartz im Reichstag.
Eine Veranstaltung des VLGA im Rahmen der Vortragsreihe zu 800 Jahren Reichsfreiheitsbrief „Ziemlich viel Freiheit“ – Stadt und Städtische Autonomie 1226-2026 (in Kooperation mit: Archiv der Hansestadt Lübeck, Europäisches Hansemuseum, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Die Gemeinnützige).
Trotz der 1226 verliehenen Reichsfreiheit sahen sich Rat und Gemeinde Lübecks in den folgenden Jahrhunderten verschiedenen Bedrohungen ihrer politischen Autonomie gegenübergestellt. Diese gingen vor allem von benachbarten Fürsten aus. Zum Schutz ihrer Autonomie ging Lübeck verschiedene regionale und überregionale Bündnisse („Tohopesaten“) mit anderen Hansestädten ein. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Bündnisse, die Lübeck zwischen dem 15. und dem 17. Jahrhundert mit Hansestädten einging und die Rolle, die die Stadt in diesen spielte.
Eine Veranstaltung des VLGA im Rahmen der Vortragsreihe zu 800 Jahren Reichsfreiheitsbrief „Ziemlich viel Freiheit“ – Stadt und Städtische Autonomie 1226-2026 (in Kooperation mit: Archiv der Hansestadt Lübeck, Europäisches Hansemuseum, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Die Gemeinnützige).
Was wissen die Quellen der städtischen Geschichte über die kulturelle Bildung von Persönlichkeiten, die für die Stadt in verantwortlichen Positionen tätig waren, über Ratsherren und Bürgermeister in diplomatischen Missionen mit Politikern, Fürsten und Königen? Der Vortrag unternimmt eine Spurensuche zu einigen Personen, deren Biografien in unseren Quellen deutliche Nachrichten hinterlassen haben. Es handelt sich um Schlaglichter aus dem Zeitraum vom 14. bis zum 20. Jahrhundert.
Eine Veranstaltung des VLGA im Rahmen der Vortragsreihe zu 800 Jahren Reichsfreiheitsbrief „Ziemlich viel Freiheit“ – Stadt und Städtische Autonomie 1226-2026 (in Kooperation mit: Archiv der Hansestadt Lübeck, Europäisches Hansemuseum, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Die Gemeinnützige).
Zur 700-Jahrfeier der Reichsfreiheit gestaltete der Lübecker Künstler Alfred Mahlau den historischen Festzug. Der Festzug von 1926 zeigte zwar Episoden der Lübeckischen Geschichte, allerdings künstlerisch gestaltet und in sinnbildlicher Bedeutung. Wie blickte Mahlau 1926 auf Lübecks Geschichte und Gegenwart? Wie sind das damalige Selbstbild der Stadt und seine festliche Inszenierung, über die deutschlandweit in Film und Foto berichtet wurde, heute zu bewerten?
Eine Veranstaltung des VLGA im Rahmen der Vortragsreihe zu 800 Jahren Reichsfreiheitsbrief „Ziemlich viel Freiheit“ – Stadt und Städtische Autonomie 1226-2026 (in Kooperation mit: Archiv der Hansestadt Lübeck, Europäisches Hansemuseum, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Die Gemeinnützige).
