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Rückblick

18.05.2017 17:00 Uhr
Führung durch das Seebadmuseum Travemünde
Seebadmuseum Travemünde Torstraße 1 23570 Travemünde

Der Heimatverein Travemünde hat im Juni 2007 das Seebadmuseum im Gesellschaftshaus gegenüber der St. Lorenz Kirche eingerichtet. Hier können sich Geschichtsinteressierte, Schulklassen, Gruppen, Vereine und natürlich alle Travemünder Bürger über die Geschichte Travemündes als Seebad von 1802 bis heute informieren. In der 160 Quadratmeter großen multimedial konzipierten Ausstellung gibt es neben Filmen und Hörstationen viele Exponate zu den Themen Bademode, Fischerei, Schifffahrt, Fliegerei sowie zum Leben im Kurort zu sehen.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 25 Personen. Wir bitten um frühzeitige Anmeldung bei der Geschäftsstelle des Vereins unter info@vlga.de oder telefonisch unter 0451 122 4152.

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04.05.2017 18:00 Uhr
"Wir richten weiter in anderem Gewand!" - Justiz in Lübeck nach 1945
Vortrag
Manfred Bannow, Historiker
Lesesaal des Archivs der Hansestadt Lübeck, Mühlendamm 1-3, 23552 Lübeck (4. Stock)

Die NS-Militärjustiz verurteilte Tausende von Menschen wegen Wehrkraftzersetzung zum Tode oder zu Zuchthausstrafen. Nach 1945 begannen NS-Militärrichter, u. a. Gerhard Gaul, Alfons Bernzen, Ulrich Schattenberg, Eugen Franz, Kurt Giese, Walter Krüger oder Johannes Filter, ihre erneute berufliche und gesellschaftliche Karriere als Juristen in Lübeck. Die Urteile, die sie als Vorsitzende eines Feldkriegsgerichtes gefällt hatten, standen dem nicht im Wege.

Der Vortrag findet statt in Kooperation mit der Initiative Stolpersteine für Lübeck im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Zerstörte Vielfalt".

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03.05.2017 16:30 Uhr
Freischaltung und Präsentation der neuen Webseite www.vlga.de
Vortrag
Dr. Jan Lokers, Prof. Dr. Gerhard Ahrens, Meike Kruse
Lesesaal des Archivs der Hansestadt Lübeck, Mühlendamm 1-3, 23552 Lübeck (4. Stock)

Seit 2004 ist der VLGA im Internet präsent. Nun wurde es Zeit für ein frisches, aktuelles Design und erweiterte Inhalte. Wir freuen uns, unseren Mitgliedern die neu gestaltete Webseite des VLGA präsentieren zu können. Wie gewohnt werden Sie dort die Hinweise auf die vielfältigen Veranstaltungen des Vereins finden. Neu wird sein, dass Sie alle Bände der Mitteilungen des Vereins und alle älteren Ausgaben der Zeitschrift für Lübeckische Geschichte online einsehen und eine Volltextrecherche durchführen können werden. Wir würden uns freuen, wenn Sie recht zahlreich bei der Freischaltung dabei wären!

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27.04.2017 18:00 Uhr
Luther im illustrierten Flugblatt der Frühen Neuzeit
Vortrag
Prof. Dr. Michael Schilling
Vortragsraum des Museums für Natur und Umwelt, Eingang: Mühlendamm 1-3, 23552 Lübeck

Der Vortrag stellt die verschiedenen Bild- und Texttypen vor, mit denen die Bildpublizistik des 16. und 17. Jahrhunderts den Reformator für ein breiteres Publikum präsentierte. Dabei stehen der großen Zahl protestantischer Flugblätter auch einige katholischer Provenienz gegenüber.

Der Referent unterrichtete 17 Jahre ältere und neuere deutsche Literatur an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, wo er sich mit einer Arbeit über Bildpublizistik der Frühen Neuzeit habilitierte. Von 1996 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 2014 lehrte er als Professor für ältere deutsche Literatur an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

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18.04.2017 19:30 Uhr
Der Rathenaumord 1922 und die Änderung Lübecker Straßennamen
Vortrag
Prof. Dr. Gerhard Ahrens
Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit, Königstr. 5, 23552 Lübeck

Über die Umbenennung öffentlicher Verkehrsflächen wird neuerdings heftig gestritten. Die Hansestadt Lübeck bildet da keine Ausnahme. Begonnen hatte es mit der Neubenennung von gleich sechs "dynastischen" Straßen als Reaktion auf den Mord an Reichsaußenminister Walter Rathenau im Juni 1922. Was veranlasste damals die erste demokratisch gewählte Bürgerschaft zu diesem unerwarteten Bildersturm? Und wie reagierte der Senat auf den mit Zweidrittelmehrheit beschlossenen Eingriff in seine traditionellen Rechte?

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30.03.2017 18:00 Uhr
Sakrale Kunst und religiöses Leben im späten Mittelalter - ein Blick in den Dom und in die St. Marienkirche in Lübeck
Vortrag
Frau Dr. Hildegard Vogeler und Herr Prof. Dr. Hartmut Freytag
Lesesaal des Archivs der Hansestadt Lübeck, Mühlendamm 1-3 (4. Stock)

Am Beispiel des Triumphkreuzes und des Passionsaltars von Hans Memling im Dom (heute im St. Annen-Museum) sowie verschiedener im Zweiten Weltkrieg zerstörter Kunstwerke zu Ehren der Gottesmutter Maria in St. Marien wird das religiöse Leben und seine Erscheinungsform in Gestalt ambitionierter sakraler Kunst skizziert. Diese war im Mittelalter nie Selbstzweck, sondern Ausdruck der Gottes- und Heiligenverehrung sowie auch christlicher Frömmigkeit und Heilserwartung. Die im Vordergrund stehende Erklärung der Kunstwerke aus der Perspektive zeitgenössischer mittelalterlicher Religiosität wird punktuell um Änderungen durch die Reformation erweitert. Doch wird auch der Blick auf die Kontinuität christlicher Gedankenwelt nach der Reformation gelenkt.

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16.03.2017 18:00 Uhr
Lübecker Syndikus Johann Pomeresche
Vortrag
Prof. Dr. Antjekathrin Graßmann
Lesesaal des Archivs der Hansestadt Lübeck, Mühlendamm 1-3 (IV. Stock, Fahrstuhl vorhanden)

Frau Prof. Dr. Antjekathrin Graßmann spricht zum Thema:

Ein Greifswalder Professor als Syndikus in den Diensten Lübecks 1679-1689

Für seine Rechtsgeschäfte und seine Vertretung vor den Reichsgerichten glückte es Lübeck, den renommierten Juraprofessor Johann Pomeresche von der Greifswalder Universität zu gewinnen. Er wiederum hoffte auf einen ruhigen ehrenvollen Posten. Beide Hoffnungen erfüllten sich nur zum Teil, gestatten uns aber einen intimen Blick in die Situation der Travestadt zur Zeit ihres allmählichen Prestigeverlustes in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts.

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08.03.2017 18:00 Uhr
Wiederaufbau nach 1945
Vortrag
Dipl.-Ing. Stephan Heine, Berlin
Vortragsraum des Museums für Natur und Umwelt (Eingang: Mühlendamm 1-3)

Dipl.-Ing. Stephan Heine, Berlin, spricht zum Thema:

Wiederaufbau nach 1945: Stadtbaudirektor Dr. Georg Münters Wirken in Lübeck und sein Scheitern an den "verantwortlichen Organen der Hansestadt".

Anfang September 1947 trat Dr. Georg Münter, in Nachfolge des 1946 verstorbenen Hans Pieper, sein Amt als Lübecks Stadtbaudirektor an. Zu seinen Aufgaben gehörten unter anderem die Planung und administrative Durchführung des Wiederaufbaues der im März 1942 teilzerstörten Innenstadt. Die ab 1948 erarbeitete und der Öffentlichkeit vorgestellte Wiederaufbauplanung erregte teils heftige öffentliche Kritik, die zum Teil Formen persönlicher Diffamierung annahm. Nach Vorstellung verschiedener, von 1942 bis 1947 entstandener Wiederaufbauplanungen gibt der Vortrag einen Überblick über Münters Biografie und seine Tätigkeit in Lübeck. Einen Schwerpunkt bilden die Entstehung, Ursache und Verlauf der Auseinandersetzung mit Kritikern und Gegnern seiner Amtsführung, die 1952 zu Münters freiwilligem Amtsverzicht führte.

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23.02.2017 19:00 Uhr
Vortragsraum des Museums für Natur und Umwelt
Vortrag
Prof. Dr. Heinrich Dormeier
Vortragsraum des Museums für Natur und Umwelt (Eingang: Mühlendamm 1-3)

Der Vortrag findet statt im Anschluss an die Mitgliederversammlung und beginnt ca. 19.00/19:15 Uhr.

Die Einstellung der katholischen Messen und Zeremonien in Lübeck im Juni 1530 und die Kirchenordung Bugenhagens von 1531 bedeuteten noch nicht unbedingt den "Sieg der Reformation" (W. Jannasch). Auf der großen (kirchen-)politischen Bühne gab es noch keine endgültige Entscheidung. Auch die weiterhin katholischen "Inseln" innerhalb der Stadt (Domkapitel, Johanniskloster) und "altgläubige" Ratsangehörige, die nach den unruhigen Jahren unter Jürgen Wullenwever 1535 wieder ans Ruder kamen, konnten mit ihrem Beharrungsvermögen die Durchsetzung der neuen Lehre gefährden. Wie rasch und aus voller Überzeugung einerseits, aber auch wie zögerlich und widerwillig andererseits der neue Glaube und die neue Kirchenordung in der breiteren Bevölkerung Lübecks akzeptiert wurden, das lässt sich vielleicht am besten an den (bis auf wenige Ausnahmen unveröffentlichten) Testamenten ablesen, die für Lübeck außergewöhnlich dicht überliefert sind und so ausnahmsweise hier und da auch einen Blick in die Köpfe der Menschen erlauben.

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02.02.2017 18:00 Uhr
Hanseaten und Hanseatisches
Vortrag
PD Dr. Lu Seegers
Beichthaus, Europäisches Hansemuseum, An der Untertrave 1, 23552 Lübeck

Der Vortragsabend findet statt in Kooperation mit dem Europäischen Hansemuseum Lübeck.

PD Dr. Lu Seegers, Bückeburg, spricht zum Thema: 

Hanseaten und Hanseatisches: Deutungen des Hanseatischen in Hamburg, Lübeck und Bremen

im frühen und mittleren 20. Jahrhundert

Die Begriffe Hanseaten und hanseatisch spielen heute eine zentrale Rolle in den städtischen Selbstbeschreibungen und Images der drei Hansestädte. Verstanden wird darunter eine Grundhaltung, die durch Nüchternheit, Solidität, Weltoffenheit und Liberalität gekennzeichnet ist. Diese Zuschreibungen waren und sind allerdings fluide und veränderten sich im Verlauf des 20. Jahrhunderts massiv. Im "Dritten Reich" stand das Hanseatische etwa für eine rassistisch-kolonialistische Eroberungsmentalität, während es nach 1945 als Bild für vermeintlich dem Nationalsozialismus distanziert gegenüber stehende Hansestädte genutzt wurde. Der Vortrag geht ausgehend von Hamburg und im punktuellen Vergleich mit Lübeck und Bremen den Wandlungsprozessen nach, denen die Selbstbeschreibung des Hanseatischen im Zeitraum von 1918 bis 1970 unterlag.

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18.01.2017 18:00 Uhr
Konflikt und Kommerz im Hanseraum (1300-1500)
Vortrag
Doktorand Philipp Höhn
Europäisches Hansemueum, An der Untertrave 1, 23552 Lübeck

Der Vortragsabend findet statt in Kooperation mit dem Europäischen Hansemuseum Lübeck.

Doktorand Philipp Höhn, Frankfurt, spricht zum Thema:

Kaufleute auf Konfrontationskurs: Konflikt und Kommerz im Hanseraum (1300-1500)

Wenn man die hansischen Urkundenbücher aufschlägt, stößt man auf Diebstahl, Strandräuber und Kaperfahrer, fehdeführende Adlige, die die Straßen unsicher machten, ganz zu schweigen von zahlungsunwilligen Schuldnern und gewalttätigen Gläubigern. Mittelalterlicher Fernhandel war also ein konfliktreiches Geschäft. Erschwerend kam hinzu, dass das Mittelalter durch eine Vielzahl verschiedener, konkurrierender Rechtsordnungen gekennzeichnet war und mittelalterliche Gerichte nur über begrenzte Möglichkeiten verfügten, Urteile über größere Entfernungen hinweg durchzusetzen. Doch haben sich Historiker mit diesen Konflikten bisher nur selten auseinandergesetzt und sie allenfalls als Störungen des reibungslosen Handels interpretiert. Der Vortrag wird dazu eine andere Position einnehmen.

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10.01.2017 18:00 Uhr
Julius Carlebach und das Lübecker Museum für Völkerkunde
Vortrag
Dr. Brigitte Templin
Vortragsraum des Museums für Natur und Umwelt (Eingang Mühlendamm 1-3)

1932 richtete der 1909 in Lübeck geborene Julius Carlebach, ein Enkel des Rabbiners Dr. Salomon Carlebach, eine jüdische Abteilung im Museum für Völkerkunde ein. Um dem Antisemitismus zu begegnen, wollte er alle jüdischen Gebräuche im Museum erklären.

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30.11.2016 18:00 Uhr
Lübecks Sondergesandte beim Begräbnis Kaiser Franz Joseph I. 1916 in Wien
Vortrag
Prof. Dr. Gerhard Ahrens
Vortragsraum des Museums für Natur und Umwelt (Eingang: Mühlendamm 1-3), 23552 Lübeck

Prof. Dr. Gerhard Ahrens, Lübeck, spricht zum Thema:

Tod in Wien 1916: Lübecks Sondergesandte und ihr Bericht über das Begräbnis Kaiser Franz Joseph I.

Vor hundert Jahren starb Kaiser Franz Josef I. Sein Ableben signalisiert das Ende des Alten Europa. Ungewöhnlicherweise schickten die freien Hansestädte seinerzeit einen Sondergesandten zur Beisetzung. Dessen Bericht an die drei Senate informiert uns anschaulich über das pompöse Ereignis, das unerwartet zur letzten großen Selbstdarstellung der Donaumonarchie werden sollte.

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24.11.2016 18:00 Uhr
Lübecker Ratgießmeister und Kanonenhandel vom 16.-18. Jh.
Vortrag
Günter Meyer
Vortragsraum des Museums für Natur und Umwelt (Eingang: Mühlendamm 1-3), 23552 Lübeck

Der Vortrag behandelt die Herstellung von Bronzekanonen im Lübecker Gießhaus auf der Lastadie in der Zeit vom 16. bis ins 18. Jahrhundert für den Ausbau der Befestigungswerke. Die dafür privilegierten Ratsstückgießer fertigten Qualitätsware u. a. für den Großen Kurfürsten, die Niederlande und Dänemark.

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02.11.2016 18:00 Uhr
Israelsdorfer Allee und Travemünder Allee gestern und heute
Vortrag
Marlis Zahn
Vortragsraum des Museums für Natur und Umwelt (Eingang: Mühlendamm 1-3), 23552 Lübeck

Erst ein einfacher sandiger Weg, dann eine prachtvolle Lindenallee: Die vor dem Burgtor gelegene Israelsdorfer Allee, die 1869 ihren Namen erhielt, war für ihre herrliche Lage zwischen Gärten und Sommerhäusern bekannt. Seitdem haben sich vielfältige Wandlungen im Straßenbild vollzogen - Gärtner- und Sommerhäuser verschwanden, Friedhof und Steinmetzbetriebe siedelten sich an, Villen, Wohn- und Geschäftshäuser entstanden. 1936 wurde die Straße in Travemünder Allee umbenannt; in den 1960er Jahren folgte der verkehrsgerechte vierspurige Ausbau der Straße einschließlich Sandbergkreuzung.

Anhand von historischen Fotografien, Plänen und aktuellen Fotos zeichnet die Lichtbilderschau die Entwicklung der Israelsdorfer Allee nach, die in alten Adressbüchern als "zwischen Turnplatz und Chausseebaum" gelegen beschrieben wird und heute den Straßenabschnitt zwischen Eschenburgstraße und Volksfestplatz darstellt.

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04.10.2016 19:30 Uhr
Künstler Paul Heinrich Gnekow (1928-2015)
Vortrag
Dr. Irmgard Hunecke
Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit, Königstraße 5, 23552 Lübeck

Im Rahmen der Dienstagsvorträge der Gemeinnützigen spricht Frau Dr. Irmgard Hunecke über: Werk und Leben des schleswig-holsteinischen Künstlers Paul Heinrich Gnekow (1928-2015)

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29.09.2016 16:00 Uhr
Einblick in die laufenden Restaurierungsarbeiten im und am Heiligen-Geist-Hospital
Dr. Margrit Christensen
Heiligen-Geist-Hospital, Koberg 11, 23552 Lübeck

Frau Dr. Margrit Christensen, Lübeck, erklärt und zeigt die laufenden Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten im HGH. Sie wird einen Überblick über Art und Umfang der Baumaßnahme geben. Zum Teil ist dazu das Treppensteigen nötig, um auf das Baugerüst im Inneren des HGH zu gelangen. Alpine Kenntnisse sind gleichwohl nicht erforderlich, Schwindelfreiheit schon. Die kleine Anstrengung lohnt sich: Vom Gerüst aus bieten sich die allerbesten und neue Blicke in das Hospital.

Aus versicherungstechnischen Gründen ist darauf hinzuweisen, dass die Beteiligung auf eigene Gefahr erfolgt. Es gibt eine Teilnehmerbegrenzung auf 20 Personen.

Anmeldung bis zum 15. September 2016 an die Geschäftsstelle des VLGA im Archiv (Tel. 0451 122 4152 oder archiv@luebeck.de).

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28.09.2016 18:30 Uhr
Chronik der Stadtteile Moisling und Buntekuh von Maria Seier
Vortrag
Familienzentrum und Kindertagesstätte Buntekuh, Korvettenstr. 64a, 23558 Lübeck

Moisling und Buntekuh mit den Ortschaften Genin, Niendorf, Reecke, Moorgarten und Padelügge

(KLEINE HEFTE ZUR STADTGESCHICHTE: Herausgegeben vom Archiv der Hansestadt Lübeck HEFT 25), Verlag Schmidt-Römhild

Nur wenige Lübecker Stadtbezirke haben in den letzten vier Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts einen so elementaren Wandel in Aussehen und "Funktion" durchgemacht wie die heutigen Stadtteile Moisling und Buntekuh. Das vorliegende Heft des Archivs der Hansestadt Lübeck zeichnet die Entwicklung der Stadtteile vom Mittelalter bis in die jüngste Zeit hinein sorgfältig nach. Der Herausgeber der Reihe und die Autorin werden das Heft vorstellen.

Grußwort: Stadtpräsidentin Gabriele Schopenhauer

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22.09.2016 18:00 Uhr
Vortrag über Scharfrichter und Abdecker in der Hansestadt Lübeck in der Frühen Neuzeit
Vortrag
Henrik Martens M.A.
Vortragsraum des Museums für Natur und Umwelt, Eingang: Mühlendamm 1-3

Es spricht Henrik Martens M.A., Hamburg.

Der Scharfrichter und die ihm unterstandenen Abdecker galten in der frühneuzeitlichen Forschung bis vor kurzem als totale gesellschaftliche Außenseiter. Doch stimmt dieses verbreitete Bild der blutrünstigen Einzelgänger wirklich und wie zutreffend ist es für die Stadt Lübeck? War der Scharfrichter nicht vielmehr ein gut situierter städtischer Bediensteter mit zahlreichen Untergebenen und sozialen Verflechtungen bis in die Hohe Gesellschaft?

Der Vortrag soll einen Einblick in den derzeitigen Stand meiner Dissertation zum genannten Thema bieten, in der ich mich mit den genannten Fragen auseinandersetze und sie anhand von Lübecker Quellen untersuche.

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02.06.2016 18:00 Uhr
Fotografie von 1840 bis 1970 in den Lübecker Sammlungen
Vortrag
Dr. Alexander Bastek und Dr. Jan Zimmermann
Museum Behnhaus/Drägerhaus, Königstraße 9-11, 23552 Lübeck

Es sprechen Dr. Alexander Bastek und Dr. Jan Zimmermann.

In den Beständen der Lübecker Museen und des Archivs der Hansestadt Lübeck finden sich zahlreiche Fotografien. Die Ausstellung im Behnhaus gibt erstmals einen Überblick über die Geschichte der Fotografie in Lübeck von den Anfängen um 1840 bis in die 1960er Jahre. Zusammen mit Arbeiten der hiesigen Fotografen werden ausgewählte Werke anderer Fotografen präsentiert. Der Vortrag schildert die Geschichte und Besonderheiten der städtischen Sammlungen.

Anschließend Besuch der Ausstellung, Dr. Bastek und Dr. Zimmermann stehen für Auskünfte bereit

Kosten: Normaler Museumseintritt, Mitglieder VLGA frei.

ANMELDUNG ERFORDERLICH bei der Geschäftsstelle des VLGA, Tel. 0451 122 4152 oder archiv@luebeck.de

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21.05.2016 11:30 Uhr
Radttour-Führung in Schlutup über das Gelände der ehemaligen Rüstungsfabriken
Historiker Christian Rathmer
Treffpunkt: Schlutup, Haltestelle Schlutuper Tannen (Buslinie 11)

Radtour-Führung durch den Historiker Christian Rathmer, Lübeck:

Spurensuche: Das Gelände der ehemaligen Rüstungsfabriken in Schlutup - Rüstungswirtschaft und Zwangsarbeit in Lübeck 1939-1945

Nach 1933 wandelte sich Schlutup vom Standort der Lübecker Fischindustrie zum lokalen bzw. regionalen Zentrum der NS-Rüstungsindustrie. Die Ansiedlung der "Deutschen Waffen- und Munitionsfabriken" im Wesloer Forst während der Zeit des Nationalsozialismus führte zum Zuzug von Tausenden von Industriearbeitern in den kleinen Ort. In nur wenigen Jahren wurden zahlreiche moderne Stahl-Beton-Bauten errichtet, die heute zu den bemerkenswertesten Industriedenkmalen im Stadtgebiet gehören. Noch heute stehen viele der Fabrikationshallen unverändert in der Landschaft.

Eine Voranmeldung bei der Geschäftsstelle des VLGA (Tel. 0451 122 4152 oder archiv@luebeck.de) bis zum 15. Mai 2016 ist erforderlich!

Teilnehmerbegrenzung: 25 Personen!

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